Clean Eating

Kekse Foodrevers

 

Was ist Clean Eating?

Clean Eating ist keine Diät und bedeutet auch keinen Verzicht.

Es trägt vielmehr zu einer gesunden Ernährung, einem ausgewogenen und bewussten Lebensstil bei. Unverarbeitete und naturbelasse, sprich natürliche Rohstoffe wie Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch und Vollkornprodukte stehen auf dem Speiseplan.

Zusatz- und Süßstoffe, Zucker, Farb- und Aromastoffe, Geschmacksverstärker, ungesunde Transfette in verarbeiteten Lebensmitteln lasst ihr im Rahmen einer gesunden Ernährung besser weg. Bio und regionale Produkte runden das Konzept ab. Als Faustregel gilt bei gekauften Produkten: je kürzer und lesbarer die Zutatenliste, desto besser!

Klingt kompliziert? Keine Sorge, ist es nicht!

Aus gekauft wird homemade!

 

 

Clean Eating Vorteile
  • mehr Energie
  • weniger Heißhunger
  • Leistungssteigerung
  • hohe Sättigungswirkung
  • Gewichtsreduzierung
  • ausgewogene Ernährung
  • verbesserter Geschmackssinn

 

 

Das Clean Eating Prinzip

 

Zuckerfei

Industrieller, raffinierter Zucker findet sich in fast jedem verarbeiteten Lebensmittel wieder und wird daher in viel zu hohen Mengen konsumiert. Zucker hat im Verhältnis viele Kalorien, aber kaum Nährwerte und verbirgt sich hinter viele Deck­namen wie zum Beispiel Maltodextrin oder Dextose, diese befinden sich nicht nur in Fertigprodukten, sondern auch dort, wo man sie nicht vermutet, wie etwa in Wurst. Auch wird im Rahmen des Clean Eating auf künstliche Süßungsmittel verzichtet. Zucker und Zuckerzusätze treiben den Blutzuckerspiegel hoch und runter und können zu Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe oder Allergien führen.

Greift als gesündere Alternative beim Backen zu getrocknenten Datteln, Bananen oder Kokosblütenzucker oder Honig.

 

Gute Fette gegen schlechte Fette

Keine Angst vor Fetten. Wir brauchen ungesättigte Fette für die Stoffwechselvorgänge unseres Körpers. Ungesättigte Fette sind demnach diese, welche in einer gesunden Ernährung enthalten sein sollten. Dazu zählen unter anderm Leinöl, Rapsöl und Walnussöl, Avocados und Nüssen. Sie wirken sich positiv auf den Fettstoffwechsel aus, werden als Zellbausteine benötigt und stammen größtenteils von Pflanzen und Fischen.

Hingegen sind gesättigte Fette, wie auch gehärtete Fette, sogenannten Transfette, die z.B. in Fleisch, Wurst oder Milchprodukten vorkommen weniger gesund, da sie in unserem Körper die Blutfette erhöhen, in dem sie bei Überschuss als Speicherfett in unseren Fettzellen eingelagert werden.

Wichtig ist also die Qualität der Fette die wir zu uns nehmen und wie viel wir von welchem Fett essen.

 

Ein Leben ohne Zusatzstoffe

Vernachlässigt Lebensmittel in denen Farb-, Konservierungs- und Aromastoffe stecken. Nicht nur in Fertigprodukten, sonden auch in Brotaufstrichen, erkennt ihr sie an den komplizierten Namen auf der Zutateninhaltsliste. Geschmacksverstärker wie Glutamat irritieren zudem die Sättigungs- und Geschmackswahrnehmung. Wenn ihr Clean Eating konsequent umsetzt, werdet ihr über die sich einstellende Geschmacksintensität mancher Lebenmittel überrascht sein.

 

Trinke Gutes

Viel Wasser trinken ist wichtig. In vielen Säften und Softdrinks steckt viel zu viel Zucker drin, aufgrund des hohen Zuckergehalts und möglicher Zusätze stillt ihr euer Durstgefühl besser mit ntürlichem Mineralwasser. Auch Teesorten mit künstichen Aromen eignen sich im Clean Eating nicht.

Wenn sich euer Geschmackempfinden wieder auf ein natürliches Maß eingependelt hat, werdet ihr feststellen, dass auch Teesorten wie Grüner Tee  und Kräutermischungen plötzlich durchaus schmackhaft sind, falls ihr diese vorher nicht favorisiert habt.

Trinke gutes Foodrevers

 

Starte mit Frühstück

Das hat selbst meine Mama früher schon gesagt (sie wird jetzt sicher schmunzeln)… und sie hat recht! Damit der Körper für den bevorstehenden Tag Leistung abrufen kann und man am Vormittag nicht dem Heißhunger verfällt, ist ein ausgewogenes Frühstück nötig. Ein Vormittagstief vor dem Mittagessen ist quasi ausgeschlossen.

Frühstück Foodrevers

 

Regelmäßig Mahlzeiten

Nach dem amerikanischen Orignal des Clean Eating lautet die Empfehlung von sechs Mahlzeiten am Tag. Ich selbst bin mit fünf Mahlzeiten unter der Woche völlig zufrieden und komme ohne großen Hunger oder gar Heißhunger durch den Tag.

Die effektivste Maßnahme gegen Heißhunger ist, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Das schaffen wir mit regelmäßige Mahlzeiten und einer ausgewogene Ernährung, die Kohlenhydrate, Proteine und gesunde Fette mit sättigenden Ballaststoffen kombiniert.

Nehmt euch Zeit zum Essen und hört auf euer Sättigungsgefühl, das bedeutet, die Menge entsprechend zu portionieren, damit das Suppenkoma nicht kontraproduktiv auf euch wirkt.

Zeit mit Foodrevers

 

Ausnahmen bestätigen die Regel

Einladungen, Restaurantbesuche oder besondere Anlässe genieße ich selbstverständlich auch ohne Clean Eating. Ein schlechtes Gewissen ist nicht nötig, denn die Überzeugung meiner grundsätzlichen Lebensweise ist deutlich stärker. Gönnt euch durchaus das ein oder andere kulinarische (auch mal nicht cleane) Highlight, verspeist dieses bewusst und bleibt anschließend zu eurem persönlichen Konzept treu. Alkohol ist Gift für den Körper und eher nicht mit einer gesunden Ernährung kombinierbar, daher gilt auch hier das Prinzip der besonderen Anlässe.

 

 

Fazit

Clean, sprich sauber zu essen, ist gar nicht so schwer. Natürliche, unverarbeitete und saisonale Lebensmittel tun unserem Körper und unserem eigenen Befinden gut.

Es geht beim Clean Eating also um einen bewussten Umgang mit unserer Nahrung und damit mehr Lebensqualität für uns selbst, nicht ums Kalorien­zählen,

 

denn Kalorien sagen nicht

über den Nährstoffgehalt

unserer Lebensmittel aus!